Deutscher Evangelischer Küsterbund


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Der Beruf

Grußwort zum Berufsbild:


Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

"Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalterder mancherlei Gnade Gottes" 1. Petrus 4,10

Liebe Küsterinnen und Küster, Mesnerinnen und Mesner, Kirchendienerinnen und Kirchendiener, liebe Schwestern und Brüder,

Was wären unsere Kirchen und Gemeindehäuser, was unsere Kindergärten und Jugendheime ohne Ihren Berufstand? Sie schaffen zuallererst die Voraussetzung dafür, dass alles, wovon unsere Gemeinden leben, stattfinden kann! Keiner kennt unsere Kirchen und Gemeindehäuser so gut wie Sie. Gottesdienste und Konzerte, Gemeindefeste und Seniorennachmittage, aber auch der reibungslose Betrieb von Kindergärten, Tagesstätten und Seniorentreffs – all das wäre ohne Ihre Mitwirkung, Ihre umsichtige Vor- und Nachbereitung nicht denkbar. Sie sorgen dafür, dass Menschen sich bei uns wohl und willkommen fühlen. Damit geht Ihr Dienst über das bloße "Wachen" über dem Gebäude im Sinne eines "custos" (= Wächter) weit hinaus. Sie sind vielmehr die Tür-Öffner und sorgen stellvertretend für die ganze Gemeinde dafür, dass die Atmosphäre in unseren Häusern "stimmt".
Beim Beruf des Küsters und der Küsterin handelt es sich um eines der ältesten und vielfältigsten Berufsbilder in unserer Kirche. Auch der Blick in das Inhaltsverzeichnis Ihrer Broschüre zeigt, wie weit das Arbeitsfeld verzweigt ist, in dem Sie Tag für Tag beschäftigt sind. Die Beschreibung Ihres Berufsbildes erleichtert es, den Rahmen Ihrer Tätigkeiten abzustecken und eine verbindliche Grundlage für Verträge und Arbeitsplatzbeschreibungen zu schaffen. Damit ist auch eine angemessene Würdigung Ihrer Dienste verbunden. Das begrüße ich sehr.
Die biblischen Vorbilder Ihres Berufs machen deutlich, dass der Küsterdienst immer ein Bestandteil der Verkündigung und damit ein im weitesten Sinne geistlicher Beruf war. Die in dieser Broschüre verwendete Beschreibung "Dienst am Menschen und Dienst für Gott" trifft diese weite Zuordnung sehr gut. Gerade deshalb sind auch Ihr persönlicher Glaube und Ihre eigene Verankerung in der evangelischen Kirche ein unaufgebbarer Bestandteil Ihres Berufsbildes.
So beschreibt es auch der erste Petrusbrief im oben zitierten Vers: Wir sind in unseren unterschiedlichen Diensten und Zuständigkeiten
gemeinsam als "Haushalterinnen und Haushalter der verschiedenen Gnadengaben Gottes" tätig und gemeinsam dafür zuständig, die Gnade Gottes für alle Menschen erfahrbar werden zu lassen.
Ich danke Ihnen stellvertretend für die Evangelische Kirche in Deutschland für Ihren wichtigen Dienst in unseren Kirchen und Gemeinden und wünsche Ihnen und uns Gottes Segen in Ihrem Wirken und Tun.


Ihr
Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)


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DEK - Das Berufsbild

Als gedruckte Broschüre kann sie bestellt werden bei:

Volker Schwartz
Öschwende 10
89081 Ulm-Lehr
Tel.: 0731 60464

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